B1: JFG Sempt Erding - TSV Wolnzach 7:2 (5:1)
17.5.2009 von pir.
Einen 7:2-Erfolg feierten die B1-Junioren der JFG Sempt Erding gegen den TSV Wolnzach. “Wir waren diesmal konsequent in der Chancenverwertung”, freute sich Trainer Ernst Stenzel. “Und das Ecken-Training hat sich auch ausgezahlt.”
Bereits nach zwei Minuten verwertete Markus Obermaier einen Eckball von Vitus Ehrenthaler volley zum 1:0. Zehn Minuten später schlug Ehrenthaler erneut eine gefährliche Ecke in die Mitte. Connor Uhl stieg hoch und und verwirrte offensichtlich den gegenspieler dermaßen, dass dieser ein Eigentor fabrizierte. Als dann auch noch Patrick Spyra flach ins Eck zum 3:0 traf, war die Partie bereits entschieden. Lukas Ippisch vollendete ein Solo zum 4:0. Sehenswert war auch Obermaiers zweiter Treffer. Von links kommend überlupfte er den Keeper. Die bis dahin sattelfeste Abwehr leistete sich eine erste Unsicherheit, und schon stand es 5:1.
Nach der Pause verwertete Patrick Spyra ein Zuspiel von Connor Uhl zum 6:1. Nach dem zweiten Gegentreffer markierte Spyra noch das 7:2. Das Trainerduo Kreischer/Stenzel war insbesondere mit der ersten Halbzeit sehr zufrieden. Benjamin Haser vertrat die beiden etatmäßigen Keeper Kevin Konrad und Benni Feistl sehr gut.

Mit seinem frühen Treffer brachte Markus Obermaier sein Team in Führung.
C1: JFG Sempt Erding - SE Freising II 7:4 (5:1)
17.5.2009 von pir.
Ein interessantes, torreiches und sehr gutes C1-Jugendspiel sahen die zahlreichen Zuschauer beim 7:4-Sieg der JFG Sempt Erding über die Freisinger Gästemannschaft.
Die ersten Minuten gehörten den Domstädtern, die viel zu viel Raum hatten und ihren technisch feinen Fußball zeigen konnten. Doch nach etwa fünf Minuten Abtasten war den körperlich überlegenen Gastgebern klar, dass sie das Spiel nur gewinnen können, wenn sie mit verstärkter Laufarbeit und schnellem Stören des Gegners agieren. Wie man es macht, zeigte Kilian Kaiser, der sich im gegnerischen Strafraum den Ball erkämpfte und im Stile eines Gerd Müller aus fünf Meter im Liegen das 1:0 erzielte. Das war das Signal zum Angriff für seine Mitspieler, und ab diesem Zeitpunkt spielte eine JFG-Mannschaft , die sogar von den gegnerischen Fans Applaus erhielt.
Es war Mario Simak mit einem Doppelschlag, der die Erdinger zum 3:0 nach 20 Minuten brachte. Einmal zog er aus ca. 20 Meter ab und beim seinem zweiten Tor zeigte er seine Klasse mit einem unwiderstehlichen Solo. Drei Tore Vorsprung gab der JFG- Mannschaft natürlich enorme Sicherheit und so spielte sie dann auch aus einem Guss und trug einen schönen Angriff nach dem andern vor. Ebenfalls mit einer feinen Einzelleistung erzielte Vincent Stenzel das 4:0 nach gut 30 Minuten. Ein wenig zu sorglos agierten die Erdinger dann in der Folgezeit und gegen einen so guten Gegner wird man dann auch umgehend bestraft. Von links dribbelte sich ein Freisinger Spieler durch , passte nach innen und sein mit gelaufener Sturmkollege brauchte nur noch den Fuß hinzuhalten zum 4:1.
Keineswegs geschockt, sonder frisch motiviert nahmen die JFG-Spieler das Heft wieder in die Hand und erzielten kurz vor der Pause das schönste Tor des Tages. Nach einer wunderschönen Ballstafette über die rechte Seite kam der Ball zu Maxi Kleitner, der einen „tödlichen Pass“ in die Schnittstelle der Freisinger Abwehrkette auf Kilian Kaiser spielte und dieser krönte seine überragende Leistung in der ersten Hälfte mit seinem zweiten Tor. Mit 5:1 und „Standing Ovations“ von den Zuschauern ging man in die Kabine und im Gefühl des sicheren Siegs und der dargebotenen Leistung auch wieder nach Anpfiff zur zweiten aufs Feld.
Dass der gegnerische Trainer ziemlich laut bei seiner Kabinenansprache gewesen sein muss, war bald klar. Wie verwandelt spielten nun die Domstädter. Mit drei Spitzen und dahinter drei offensive Mittelfeld-Spieler verkürzten sie bereits zehn Sekunden nach Wiederanpfiff auf 2:5. Die JFG-Abwehr befand sich noch im kollektiven Tiefschlaf, als es 60 Sekunden später wieder im Gehäuse zum 3:5 einschlug. Erinnerungen wurden wach an das Hinspiel, da hatte die JFG auch innerhalb von 5 Minuten drei Tore kassiert. Und tatsächlich nach 50 Minuten stand es nur noch 4:5. Die Freisinger witterten jetzt die Chance das Spiel zu drehen und gaben weiterhin mächtig Gas.
Erdings Trainer mussten reagieren und brachten mit Marcel Mundigl einen neuen Abwehrspieler, der seine Aufgabe in der Folgezeit prima erledigte und so wieder mehr Ruhe in den Abwehrverbund brachte. Mit einem eiskalten Konter schlugen die Erdinger in der 60. Minute zurück, und es war wiederum Vincent Stenzel, der die entblößte Abwehr der Freisinger mit seinem zweiten Tor zum 6:4 bestrafte. Das Spiel war zu diesem Zeitpunkt nichts für schwache Nerven. Es wog hin und her und dank zweier „Super-Paraden“ von Torwart Philipp Hillenbrand kamen die Freisinger nicht wieder heran. Was für ein Potenzial Dominik Stadler hat, zeigte er in der 65 Minute, als er nach einem schönen Doppelpass auf der linken Seite einen trockenen Linksschuss zum 7:4 in die Maschen setzte.
Das Spiel war damit entschieden und selbst C2-Trainer Sepp Kaiser, der die Spannung des Spiels nur ertragen konnte, indem er beim Stand von 5:3 kurz mal für 20 Minuten das Stadion verließ , war wieder ansprechbar. Alles in allem war der Sieg der JFG Sempt Erding verdient. Die eigentlichen Sieger waren aber die Zuschauer, die nicht nur elf Tore gesehen hatten, sondern auch 70 Minuten beste Unterhaltung genossen.

Vincent Stenzel sorgte mit dem Treffer zum 6:4 für die Entscheidung in einem furiosen Spiel.