C2: JFG Sempt Erding II - SC Moosen 5:1 (2:0)
17.9.2009 von pir.
Mit einem 5:1-Erfolg gegen den SC Moosen sind die C2-Junioren der JFG Sempt Erding in die Punktrunde gestartet. Nachem Valentin Kirmaier die erste Großchance noch vergeben hatte, traf sein Sturmpartner Can Barti nach einer Viertelstunde zum 1:0. Die Gäste gefielen anfangs mit schnellen Kontern, doch darauf hatte sich die JFG bald eingestellt. Insbesondere Tobi Gräwert ließ seinen schnellen und dribbelstarken Gegenspieler nicht zur Entfaltung kommen. Als schließlich Marcello Hegewisch eine schöne Hereingabe von Tobi Paulus über die Linie drückte, hatten die Erdinger die Partie endgültig im Griff. Angeführt vom lauftsarken Sammy Hawkins erspielten sich die Gastgeber weitere schöne Chancen. Den schönsten Angriff beendete Vincent Brennauer mit einem Schuss aus 14 Mtern an den Pfosten.
Ein Blitzstart im zweiten Durchgang brachte die Entscheidung. Moosen verlor beim Anspiel den Ball, den sich der eingewechselte Moritz Wiesheu schnappte. Er sprintete über die linke Seite und ließ dem Gästekeeper keine Chance. Angespielt von Marcello Hegewitsch tanzte Can Barti seinen Gegenspieler aus und traf aus 14 Metern zum 4:0.
Danach verlor das Spiel der JFG etwas an Linie, aber in der Abwehr ließen der eingewechselte Florian Hairer und die restliche Abwehr nichts anbrennen. Valentin Kirmaier staubte zum 5:0 ab. Kurz darauf hatte Hegewisch den Torwart bereits ausgespielt, traf aber dann nicht ins leere Tor. Drei Minuten vor Schluss gelang dem SC Moosen, der nie aufgab, der verdiente Ehrentreffer.
Es spielten: Emre Tuerkmen, Thomas Wimmer, Tobi Gräwert, Alex Marschmann, Samuel Hawkins, Andi Priglmeir, Marcello Hegewisch, Vincent Brennauer, Tobi Paulus, Valentin Kiermaier, Sebastian Thalhammer, Florian Hairer und Moritz Wiesheu.
Bilder vom Spiel:





D1 : FC Aschheim - JFG Sempt Erding 2:5 (2:1)
17.9.2009 von pir.
Nicht gerade ihren besten Tag erwischten die D-Junioren in ihrem Vorbereitungsspiel beim FC Aschheim. Erst nach einer deutlichen Halbzeitansprache der Trainer zeigten sie zumindest ansatzweise ihr Leistungsvermögen und wandelten den 1:2 Pausenrückstand in einen 5:2 Sieg um.
Wie in den letzten Wochen konnten das Gespann Cusati/Schneider auch diesmal nicht auf alle Leistungsträger zurückgreifen, sondern mussten auf einigen Positionen die Vorbereitungsexperimente weiterführen. Dennoch erwarteten sie von ihren Spielern eine engagierte und disziplinierte Leistung. Tatsächlich sahen die ersten Minuten sehr vielversprechend aus, denn die JFGler bestimmten die Partie und erspielten sich einige sehr gute Möglichkeiten. Allerdings trat wieder das alten Leiden der Chancenverwertung zu Tage. Dabei scheiterten die Erdinger nicht an einen starken Heimkeeper, sondern verfehlten das Gehäuse selbst aus besten Positionen deutlich. Allmählich schlich sich nun Verunsicherung in das Spiel der Semptler, die sich noch erhöhte, nachdem man das 0:1 kassiert hatte. Diesem waren ein katastrophales Defensiv- und Zweikampfverhalten vorausgegangen. Davon sichtlich beeindruckt ging der Spielfluss nun gänzlich verloren. Die Zweikämpfe im Mittelfeld wurden nicht angenommen, Positionen nicht eingehalten und ein geordneter Spielaufbau war schlichtweg nicht zu erkennen. Zwar hatte man weiterhin mehr Ballanteile, aber der Gegner spielte seinen Möglichkeiten entsprechend clever und taktisch gut. Ein ums andere Mal liefen die Erdinger in die Abseitsfalle der Gastgeber und diese nutzten ihre zweite Chance zum zweiten Treffer. Wiederum wirkte dabei das Defensivverhalten der Erdinger wie das von Anfängern. Die Trainer reagierten und veränderten das System. Dies machte sich schließlich bezahlt. „Gastspieler“ Liam Fitzpatrick startete auf der linken Außenbahn aus klarer Abseitsposition durch, legte den Ball nach innen zu Goalgetter Arian Maxhera, der eiskalt den 1:2 Anschlusstreffer markierte. Mit diesem Stand ging es in die Kabine.
Deutliche Worte fanden die Coachs in der Halbzeit und forderten eine Leistungssteigerung um 100%. Offensichtlich fand die Ansprache Gehör, denn sofort nach Wiederanpfiff setzten die Semptler ihren Gegner unter Druck. Vor allem dank einer wesentlich sichereren Defensive erfüllten die Semptler die Vorgaben der Trainer immer mehr. Das Spiel über die Außen klappte besser und auch das Engagement in den Zweikämpfen war nun zufriedenstellend. Der Lohn ließ nicht lange auf sich warten. Stefan Obermaier erhielt nach einer Ecke die zweite Chance zur Flanke und fand diesmal in Arian Maxhera einen dankbaren Abnehmer, der mit dem Knie den Ball über die Linie zum Ausgleich bugsierte. Danach spielten nur noch die Gäste und Mickey Fitzpatrick erzielte den mittlerweile verdienten Führungstreffer. Dario Suckfüll war von der linken Seite in die Mitte gezogen, seinen Schuss konnte der Aschheimer Torhüter zwar noch abwehren, aber gegen den Nachschuss von Fitzpatrick war er machtlos. In der Folgezeit ließen die Semptler zwar nicht nach, dennoch hätten die Platzherren bei einem ihrer wenigen Entlastungsangriffe erneut den Ausgleich erzielt. Doch zum Glück zielte ihr Angreifer zu ungenau und schoss neben das Tor. Schließlich schafften die Gäste das vorentscheidende 4:2. Nach einer Ecke schaltete der aufgerückte Seyfi Güzel am schnellsten und wuchtete den Ball aus sechs Metern ins Netz. Kurz vor Schluss schraubte Mickey Fitzpatrick das Ergebnis auf 5:2. Einen Fehler des Heimliberos nutzte Fitzpatrick eiskalt aus und schob den Ball lässig am herauseilenden Torwart vorbei ins Tor. Bis zum Ende der Partie ergab sich nichts Nennenswertes mehr, so dass unterm Strich ein halbwegs erfreuliches Resultat auf der Erdinger Habenseite zu verbuchen war.
Fazit:
Die Leistung der ersten Halbzeit war schlichtweg indiskutabel und entsprach nicht mal ansatzweise dem Leistungspotenzial der Erdinger. Allerdings zeigten die JFGler nach dem Seitenwechsel Charakter und besänftigten ihre Trainer dank einer geschlossenen sowie disziplinierten Vorstellung.
Es spielten: Florian Zettl, Jakob Reiter, Janik Cusati, Seyfi Güzel, Aygün Ucakli, Sebastian Herrmann, Alexander Graw, Mike Fitzpatrick, Markus Ianos, Stefan Obermaier, Arian Maxhera, Dario Suckfüll, Liam Fitzpatrick