C1: FC Moosinning - JFG Sempt Erding 1:3

In einem zerfahrenen und kampfbetonten Spiel behielt die C1 der JFG Sempt Erding mit 3:1 Toren die Oberhand und konnte sich vom Tabellennachbarn ein wenig absetzen.

Schon in den ersten Spielminuten war klar, dass die Partie nichts für Fußballfeinschmecker sein wird. Durch zahlreiche Umstellungen, bedingt durch das Fehlen von einigen Stammspielern, die bereits in den Ferien waren oder verletzt sind, konnte die JFG ihr Kombinationsspiel nicht wie gewohnt ausspielen. Und so musste es halt über die kämpferische Einstellung gehen.

Zudem mussten die Erdinger gleich nach wenigen Minuten eine Muskelverletzung ihres Kapitäns Anton Wagenlehner verdauen, der zwar nach einer 10 minütigen Pause weiterspielen konnte, aber dem deutlich seine Schmerzen anzumerken waren. Umso grandioser, dass er durchhielt und der Mannschaft half den Sieg einzufahren.

In der ersten Halbzeit waren Torszenen Mangelware. Beide Mannschaften hatten zwar einige Chancen herausgespielt, aber richtig zwingend waren sie nicht. Torlos ging es in die Halbzeitpause.

Nach der Pause nahm das Spiel dann Fahrt auf und die Zuschauer spürten, dass beide Mannschaften den Sieg nun unbedingt wollten. Die guten Tormöglichkeiten häuften sich auf beiden Seiten und nach einer Energieleistung von Anton Wagenlehner, der sich auf der linken Seite durchspielte und wunderbar auf Johannes Petrik ablegte, vollendete dieser mit einem strammen Schuss zum 1:0 für die JFG. An dieser Stelle sei erwähnt, dass auch Johannes Petrik mit einer Muskelverletzung durchspielte und eine souveräne Leistung bot.

Mit dem 2:0 – erzielt durch eine herrliche Aktion von Tobias Bartl, der sich den Ball schnappte und aus 16 Meter mit einem präzisen Flachschuss ins Tor traf – war die Partie eigentlich in der 65. Minute gelaufen. Aber keine 60 Sekunden später verkürzte Fritz Nündel mit einem Eigentor das Ergebnis und nun kam nochmal richtig Spannung auf.
Es ging rauf und runter und der Ausgang des Spiels stand bis kurz vor Schluss auf Messers Schneide. Doch Raffi Ascher wurde in der 67. Minute 50 Meter vorm gegnerischen Tor angespielt, um kurvte den letzten verbliebenen Abwehrspieler der Moosinninger und verwertete, wie es ein Torjäger eben macht, mit einem platzierten Schuss. Danach war die Luft beim Gegner heraus.

Fazit: Solche Spiele zu gewinnen, geht nur über die kämpferische Einstellung und die hat absolut gestimmt. Ein Kompliment allen Spielern.

Es spielten:
Tor:  Nico Hindahl
Abwehr: Philipp Kleihböhmer, Julian Hutter, Fritz Nündel, Lucas Seeholzer
Mittelfeld: Tobias Bartl, Johannes Petrik, Ferdi Zehner, Maxi Birnbeck, Sammy Hawkins
Angriff: Marcello Hegewisch, Anton Wagenlehner, Rafael Ascher

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