C1: TSV Eching - JFG Sempt Erding 1:0

 

Dass die C1 der JFG Sempt Erding  ein Superspiel bot und bei sommerlichen Temperaturen von fast 30 Grad bis zum Umfallen gekämpft hat, um vielleicht doch noch wenigstens den verdienten Ausgleichstreffer zu erzielen, zeigt den tollen Charakter und den Ehrgeiz der JFG-annschaft und so waren beide JFG-Trainer trotz der 0:1-Niederlage mit dem Spiel ihrer Mannschaft hoch zufrieden.

Es gewinnt halt im Fußball nicht immer die bessere, sondern oft die clevere Mannschaft. An diesem Tag waren es die Echinger, die aus zwei Torchancen ein Tor machten, das schon nach etwa zehn Spielminuten fiel. Einer schönen Flanke folgte ein ebenso sehenswerter Kopfball eines Echinger Stürmers und Torwart Markus Stadler hatte keine Chance den Ball zu halten. Ansonsten ließ die souveräne JFG-Abwehr-Viererkette während des gesamten Spiels nur noch eine Konterchance des Gastgebers zu. Mit gefühlten 80% Ballbesitz , schönem und sicherem Passspiel und einer Menge Großchancen war die JFG zwar dem Tabellenzweiten spielerisch hoch überlegen, aber wie schon im Spiel gegen Freising vergaßen die Erdinger das Toreschießen oder hatten einfach nicht die notwendige Konzentration.

Bereits in der 3. Minute donnerte Simon Schiessl bei einem Freistoß aus 25 Meter den Ball ans Lattenkreuz. Es folgten beste Einschussmöglichkeiten für Johannes Petrik, Marcello Hegewisch , Rafael Ascher,Simon Schiessl und Ferdi Zehner, so dass man zur Halbzeit locker hätte führen können.

In der zweiten Spielhälfte dominierten die Erdinger mit sehenswerten Kombinationen. Aber alles Anrennen war leider umsonst. Die beste Chance zum Ausgleich vergab dann noch Rafael Ascher(65. Minute), als er nach tollem Solo und Zuspiel von Anton Wagenlehner nur noch die Kugel ins Tor schießen brauchte, aber am sehr guten Echinger-Torwart scheiterte.

Aus einer guten Mannschaft ragten diesmal Anton Wagenlehner, Julian Hutter und Johannes Petrik heraus. Kompliment, obwohl es in der Meisterschaft um nichts mehr geht, sich bei diesen hohen Temperaturen zu so einer Energieleistung aufzuraffen ist aller Ehren wert.

 

 

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